Abenteuer im Rennsport:
Unsere letzten Wochen Die letzten Wochen und Monate waren intensiv und voller Herausforderungen, denn wir haben hart an unseren Fahrzeugen gearbeitet. Basti hat eine Serien Can-Am komplett in ein renntaugliches Fahrzeug umgebaut. Jens' Can-Am erhielt neue Modifikationen, wie Reifenhalter und einen neuen Auspuff. Anfang Oktober war es dann soweit: Der Plan war, nach Frankreich zu fahren, um dort die finalen Tests durchzuführen, da wir bereits einige Umbauten vorgenommen hatten. Ideal wäre es gewesen, wenn alles reibungslos funktioniert hätte...
Der Beginn des Desasters
Doch das Desaster ließ nicht lange auf sich warten. Steffen, Jens' Co-Pilot, hatte plötzlich keinen Strom mehr an Bord, was bedeutete, dass alle Instrumente ausfielen. Der neue Turbo, den Basti in Jens' Can-Am eingebaut hatte, lief nur zwei Runden, bevor wir ein lautes Zischen hörten. Wir dachten schon, der Turbo sei kaputt. Glücklicherweise hatte sich nur ein Schlauch gelöst, und nachdem wir ihn wieder befestigt hatten, funktionierte alles einwandfrei. Doch nach weiteren zwei Runden auf der Rennstrecke in Frankreich ging die Motorleuchte an, und wir hatten keine Leistung mehr. Vermutlich gibt die Lambdasonde einen Fehler an das Motorsteuergerät, wodurch die Can-Am in den Sicherungsmodus ging – keine Leistung mehr. Wir konnten nicht feststellen, woran es lag und fuhren einen Tag früher zurück als geplant. Die Can-Am konnte ich bei Black Forest, der auch die Frankreichfahrt organisiert hat und ein Can-Am-Händler ist, der sich auf den Rennsport spezialisiert hat, abstellen. Er wird in der kommenden Woche den Fehler auslesen und gegebenenfalls alles reparieren. Ein weiteres großes Thema ist die schwammige Lenkung, deren Ursache wir noch nicht herausfinden konnten. Ist das Kugellager defekt, der Querlenker, das Lenkgetriebe? Keine Ahnung, aber mit diesem Zustand wäre es zu riskant, ein Rennen zu fahren.
Probleme bei Bastis Fahrzeug Auch bei Bastis neuer Kiste gab es erste Probleme. Er konnte leider nicht mit nach Frankreich, aber mit seinem Co-Piloten Thomas hatten sie die Möglichkeit, an einem Autocross-Training teilzunehmen und das Fahrzeug direkt zu testen. Leider ging der Kühler schon beim Start kaputt. Auch hier war die erste Fahrt direkt zu Ende, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Zurück in die Werkstatt und alles reparieren... Wir haben noch zwei Wochen bis zur Rallye Fenix. Bis dahin muss alles sitzen.
Es wird nicht langweilig...
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